literatur

Supermächte: Wann wird China zur Nummer eins?
(nf/red/19.06.13) Ohne China geht in der globalisierten Ökonomie nur noch wenig. Wer will den Zug schon verpassen? Kaum ein Unternehmen mit internationalem Anspruch verzichtet auf ein gezieltes Engagement im Reich der Mitte. Geradezu zwingend erscheinen die Zukunftschancen, die der boomende Milliardenmarkt eröffnet, ganz zu schweigen vom überwältigenden Exportpotenzial des asiatischen Riesen. Unumstritten ist, dass der rasante wirtschaftliche Aufstieg Chinas die weltweiten Kräfteverhältnisse tiefgreifend verändern wird. Es sind vor allem die USA, die um ihre Vormachtstellung fürchten müssen. Und welche Rolle das derzeit gebeutelte Europa spielen kann, bleibt vorerst diffus. Dass der Wettkampf zwischen der etablierten Supermacht im Westen und dem aufstrebenden Schwergewicht im Osten längst mit härtesten Bandagen geführt wird, schildert der Journalist und Chinaexperte Wolfgang Hirn. Nicht ohne Grund trägt sein im S. Fischer Verlag erschienenes Buch den Titel "Der nächste Kalte Krieg". Ebenso klar strukturiert wie kenntnisreich analysiert der Autor, auf welchen Feldern die Auseinandersetzung tobt - vom Einfluss auf Finanzmärkte und Staatshaushalte über Währungsstreitigkeiten und Handelskriege bis hin zu langfristigen Rohstoffstrategien, militärischer Aufrüstung und dem Gegensatz zwischen Demokratie und Diktatur.

Originaltext des S. Fischer Verlags:

+++ (...) Die Welt steht vor einem Zweiten Kalten Krieg: die neue Supermacht China gegen die alte, schwächelnde Supermacht USA mit ihren krisengeschüttelten Verbündeten in Europa und Japan. Der Konflikt wird auf allen denkbaren Feldern ausgefochten: Wirtschaft, Währung, Technologie, Kapitalmacht, Rohstoffe, Umwelt, Militär und nicht zuletzt über ideologische Fragen. Der Asien-Kenner und Bestsellerautor Wolfgang Hirn, der das Land aus eigener Anschauung kennt und sich seit Jahren mit den Entwicklungen in China beschäftigt, beschreibt, wie dessen Konfrontationen mit dem Westen aussehen werden. Sein so realistisches wie bedrohliches Szenario macht die zukünftigen Frontlinien klar und zeigt deutlich, auf was wir uns einstellen müssen.

(...) +++

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