gesellschaft

Wählergunst: SPD steuert auf den Abgrund zu - Historisches Tief bei Umfragewerten
(nf/red/02.02.18) Seit Monaten fährt die SPD einen Schlingerkurs, der viele Beobachter fassungslos zurücklässt. Dennoch gibt sich die Parteiführung überzeugt, dass ihr Weg, als Mehrheitsbeschaffer für eine Fortsetzung der Kanzlerschaft Angela Merkels zu fungieren, der richtige ist. Beflissen verweisen SPD-Spitzenvertreter auf sozialdemokratischen Gestaltungswillen und sachpolitische Erfolge bei den laufenden Koalitionsverhandlungen mit der Union. Unter den Stammwählern der einstigen Arbeiterpartei scheint jedoch eine ganz andere Sichtweise die Oberhand zu gewinnen. Immer weniger von ihnen unterstützen offenbar das Vorgehen der Parteioberen, wie der aktuelle ARD-Deutschlandtrend von Infratest-dimap zeigt. Demnach stürzt die SPD in der Wählergunst auf einen historischen Tiefpunkt von 18 Prozent, während alle anderen Parteien hinzugewinnen oder stabil bleiben. Zunehmend kritisch gesehen wird SPD-Chef Martin Schulz. Nur noch ein Viertel aller Befragten ist mit seiner Arbeit zufrieden.
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Sondierungen: Das Ende der Klimakanzlerin?
Von Matthias Widder, NachrichtenFormat.de

Balkonbilder mit allzu selbstzufriedenen Spitzenpolitikern gab es bislang nicht - doch die Sache mit dem "Schweigegelübde" hat sich prompt als unrealistisch erwiesen. Wie soll eine selbst auferlegte Nachrichtensperre auch funktionieren, wo üblicherweise doch Indiskretion, Geschwätzigkeit und "Durchstechereien" zum strategischen Instrumentarium gehören, gar feste Bestandteile der politischen Kultur in der Berliner Republik sind? So platzt schon kurz nach Beginn der Gespräche zur Fortsetzung der Großen Koalition die erste Bombe:
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Humanitäre Migration: Deutschland ist Fluchtpunkt für Millionen
(nf/red/02.11.17) Deutschland müsse sich verändern, verlangte Kanzlerin Merkel vor mehr als zwei Jahren, als sie ihre Kehrtwende hin zu einer offenen Flüchtlingspolitik verkündete. Dass sich seither tatsächlich vieles gewandelt hat, bestätigen jetzt neue Daten des Statistischen Bundesamtes. Demnach hat sich die Zahl der Menschen, die aus humanitären Gründen in die Bundesrepublik gekommen und zumeist auch geblieben sind, innerhalb von zwei Jahren mehr als verdoppelt. 1,6 Millionen Schutzsuchende meldet die Behörde zum Stichtag 31.12.2016. Fast zwei Drittel davon sind Männer. Das Durchschnittsalter beträgt 29 Jahre. Die wichtigsten Herkunftsländer sind Syrien, Afghanistan und Irak. Gut der Hälfte der Flüchtlinge wurde ein Schutzstatus zuerkannt. Unabhängig davon, ob ein solcher Rechtstitel vorliegt, beträgt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sechs Jahre. Unklar ist den Angaben zufolge die Einordnung von weiteren knapp 400.000 in Deutschland registrierten Migranten. In diesen Fällen lasse sich nicht ermitteln, ob es sich um Schutzsuchende handele oder nicht.
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Unterernährung: Weltweit steigt die Zahl der Menschen, die unter Hunger leiden - 815 Millionen betroffen
(nf/red/12.10.17) Im Kampf gegen Hunger und Unterernährung gibt es in vielen Ländern enorme Fortschritte - andere fallen dagegen weit zurück. Die Folge: Weltweit nimmt die Zahl der hungernden Menschen wieder zu. Sie liegt nunmehr bei 815 Millionen, wie aus dem neuen Welthunger-Index hervorgeht. Bewaffnete Konflikte und die Folgen des Klimawandels sind demnach die Hauptursachen dafür, dass sich die Ernährungslage in zahlreichen Regionen der Erde dramatisch verschlechtert hat. Am härtesten trifft es laut dem Bericht Menschen in Südasien und in Afrika südlich der Sahara. Angesichts der Befunde fordert die Welthungerhilfe verstärkte Anstrengungen. Vor allem in armen Ländern müssten Menschen besser gegen Naturkatastrophen und Hungersnöte gewappnet sein. Kriegs- und Krisenländer bräuchten politische Lösungen zur Beilegung der Konflikte.
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Klimaschutz: Deutschland wird eigene Ziele "krachend" verfehlen - Institut fordert sofortiges Gegensteuern
(nf/red/07.09.17) Deutschland gilt vielerorts als Musterknabe in Sachen Klimaschutz. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild. Denn: Die Bundesrepublik ist weit davon entfernt, selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Das konstatiert eine neue Studie des Instituts Agora Energiewende. Geradezu niederschmetternd erscheint demnach die Prognose für 2020: Statt der angepeilten 40 Prozent an Treibhausgasminderung im Vergleich zum Jahr 1990, werden die Emissionen nur um rund 30 Prozent zurückgehen. In den Augen der Instituts-Experten wäre dies "eine krachende Verfehlung" des Klimaziels. Die Ursachen für die klaffende Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit sehen sie in vergleichsweise niedrigen Preisen für althergebrachte Energieträger wie Öl und Gas, aber auch im starken Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Insgesamt führe dies zu einem höheren Einsatz fossiler Brennstoffe. Die Politik sei dringend gefordert, mit einem wirksamen Sofortprogramm unverzüglich gegenzusteuern.
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