gesellschaft

Pressefreiheit: Journalisten leben immer gefährlicher - Jahresbilanz konstatiert "neue Qualität der Gewalt" - Wirksamer Schutz gefordert
(nf/red/16.12.14) Entführungen, gewalttätige Übergriffe, staatliche Repressalien: In vielen Ländern der Erde wird die Arbeit von Journalisten und Medienschaffenden immer gefährlicher. Darauf weist die Organisation Reporter ohne Grenzen in ihrem jüngsten Jahresbericht hin. Zu verzeichnen seien eine "neue Qualität der Gewalt im Umgang mit Journalisten", eine "menschenverachtende Haltung und extreme Geringschätzung der Pressefreiheit", heißt es im Kommentar zur Jahresbilanz. Diese konstatiert unter anderem eine drastische Zunahme der Fälle von Kidnapping, ebenso wie eine Verdopplung der registrierten Gesamtzahl von Journalisten auf der Flucht. Gerade in Krisengebieten müssten Journalisten wirksamer als bisher geschützt werden, fordert Reporter ohne Grenzen.
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Studie: Zuwanderer sorgen für kräftiges Plus in öffentlichen Kassen - "Je besser qualifiziert, desto höher ihr Beitrag"
(nf/red/27.11.14) Belastet Zuwanderung den Sozialstaat? Das Gegenteil ist der Fall, wie eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung belegt. Den Berechnungen zufolge zahlen die in Deutschland lebenden Ausländer deutlich mehr an Steuern und Abgaben als sie an staatlichen Leistungen erhalten. Dieser Überschuss könnte in Zukunft noch weitaus kräftiger ausfallen. Voraussetzung sei eine weitere Steigerung des Bildungs- und Qualifikationsniveaus, um Zuwanderern zu besseren Verdienstmöglichkeiten im Job zu verhelfen. "Je besser qualifiziert die Zuwanderer, desto höher ihr Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Kassen", betonen die Autoren der Studie. Vor diesem Hintergrund plädieren sie für zusätzliche Bildungsinvestitionen und mehr qualifizierte Zuwanderung.
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Nationen-Image: Deutschland kann sein Renommee erheblich steigern und übernimmt im weltweiten Ranking den Spitzenplatz
(nf/red/12.11.14) Anfang des Jahrhunderts galt Deutschland als "kranker Mann" Europas - seither hat sich die Bundesrepublik auf vielen Feldern zur Decke gestreckt. Ergebnis ist unter anderem ein enormer Imagewandel: Im weltweiten Ansehen rangiert Deutschland mittlerweile auf dem Spitzenplatz - noch vor den USA. Dies zeigt ein neues Nationen-Ranking der Markt- und Konsumforschungsgesellschaft GfK. Ein Faktor für das zuletzt sprunghaft gestiegene Renommee sind demnach sportliche Spitzenleistungen wie der Gewinn des Weltmeistertitels durch die Fußball-Nationalmannschaft. Große Anerkennung finden darüber hinaus die Stärke der deutschen Wirtschaft und eine vergleichsweise hohe soziale Stabilität im Land. Auch Deutschlands Führungsrolle in Europa wird laut der Befragung positiv gesehen, ebenso die "international kontinuierlich wahrgenommene politische Verwantwortung".
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Globaler Zustandsbericht: Ungebremster Ressourcenverbrauch bringt Erde ans Limit - Lebensgrundlagen schwinden - Industriestaaten und Schwellenländer müssen handeln
(nf/red/30.09.14) Die ökologischen Reserven der Erde gehen rapide zurück - Grund ist der ungebremste Ressourcenverbrauch der wachsenden Weltbevölkerung. „Wir entziehen uns und unseren Kindern die Lebensgrundlagen in schwindelerregender Geschwindigkeit“, warnt der WWF im Kommentar zum neuesten globalen Zustandsbericht der Naturschutzorganisation. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Menschheit Jahr für Jahr 50 Prozent mehr Ressourcen verbraucht, als ihr eigener Planet überhaupt bereitstellen kann. Katastrophale Folgen zeigen sich etwa bei der Artenvielfalt, die in den vergangenen 40 Jahren um mehr als die Hälfte geschrumpft ist. „Macht die Menschheit weiter wie bisher, sind bis 2030 zwei komplette Planeten nötig, um den Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken“, so der WWF. Verantwortung für den Raubbau tragen laut der Studie vor allem die wohlhabenden Industriestaaten. Auch Deutschland ist demnach gefordert, einen Kurswechsel zu vollziehen und den Ressourcenverbrauch deutlich zu senken. Von "herausragender Bedeutung" sei dabei die "konsequente Umsetzung der Energiewende".
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Europa: Soziale Gerechtigkeit in vielen EU-Ländern auf dem Rückzug - Zunehmendes Nord-Süd-Gefälle - Schieflage zwischen Alt und Jung - "Zukunft des europäischen Integrationsprojekts gefährdet"
(nf/red/15.09.14) Innerhalb Europas wird die Kluft zwischen armen und reichen Staaten immer größer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Bertelsmann Stiftung. Deutlich verschärft hat sich demnach die soziale Schieflage zwischen den wohlhabenden Staaten im Norden und den Krisenländern im Süden. So sei es etwa in Griechenland, Italien oder Spanien nicht gelungen, die Lasten der Krisenbewältigung gerecht zu verteilen. Die Folge: Insbesondere die jüngere Generation habe heute unter zunehmender sozialer Ungerechtigkeit - verbunden mit Arbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung - zu leiden. Vor diesem Hintergrund warnt die Stiftung vor wachsenden Spannungen und einem erheblichen Vertrauensverlust. Europa drohe die soziale Spaltung, die Zukunft des europäischen Integrationsprojekts sei in Gefahr. Der Bundesrepublik bescheinigt die Studie zwar leichte Verbesserungen. Dennoch sei auch Deutschland gefordert, "seine wirtschaftliche Stärke in mehr soziale Gerechtigkeit zu übersetzen".
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