gesellschaft

Demografietrend: Europa droht die Überalterung - Bevölkerungsschwund in Deutschland - Mangel an Arbeitskräften?
(nf/red/01.04.11) Europa droht zu überaltern. Während die Lebenserwartung stark zunimmt, steigen die Geburtenraten nur langsam. Das geht aus dem neuen Demografie-Bericht der EU-Kommission hervor. Besonders deutlich wird die Problematik in Deutschland, wo die Geburtenziiffer sogar noch weit unter dem EU-Schnitt liegt. Zugleich verzeichnet die Bundesrepublik einen Bevölkerungsschwund. Anders als in anderen Ländern Europas gibt es hierzulande nicht genug Zuwanderung, um Verluste auszugleichen. Der demografische Trend bedroht zunehmend den Arbeitsmarkt, auf dem künftig ein Mangel an Arbeitskräften herrschen könnte. Um dem entgegenzuwirken fordert die EU-Kommission eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, mehr Frauen in Erwerbstätigkeit und längere Lebensarbeitszeiten.

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Bürgerbeteiligung: Deutsche wollen mehr Mitsprache bei politischen Entscheidungen - Hohe Bereitschaft zu eigenem Engagement
(nf/red/21.03.11) Sinkende Wahlbeteiligung, zunehmendes Unverständnis über politische Entscheidungsprozesse, machtvolle Protestbewegungen im ganzen Land: All dies sind klare Indizien dafür, dass sich die politischen Eliten in der repräsentativen Demokratie allzu weit vom Souverän entfernt haben. Die Bürger selbst scheinen immer weniger bereit, diese Entwicklung einfach hinzunehmen. Laut einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung wollen sie mehr direkte Mitsprache in konkreten Sachfragen und sind mehrheitlich bereit, sich aktiv dafür zu engagieren. Insgesamt herrsche die große Hoffnung vor, dass eine verstärkte Bürgerbeteiligung mehr gesellschaftlichen Fortschritt bringe, so die Initiatoren der Befragung.

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Lesen und Schreiben: In Deutschland gibt es laut Studie 7,5 Millionen "funktionale Analphabeten" - Politik plant "Grundbildungspakt"
(nf/red/01.03.11) Bislang galt Analphabetismus in Deutschland eher als "Nischenproblem". Jetzt zeigt eine Studie der Universität Hamburg: Die Zahl der Menschen, die nicht richtig lesen und schreiben können, ist weitaus größer als angenommen. Rund 7,5 Millionen Erwachsene gehören demnach zur Gruppe der "funktionalen Analphabeten", denen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben aufgrund mangelnder Lese- und Schreibkenntnisse nur eingeschränkt möglich ist. Experten fordern rasches Handeln, die Politik will einen "Grundbildungspakt" auf den Weg bringen.

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Arbeitsleben: Immer mehr Erwerbspersonen leiden unter psychischen Problemen - Zunehmender Druck und unsichere Verhältnisse
(nf/red/18.02.11) Krankenkassen schlagen Alarm: Im Arbeitsleben treten psychische Erkrankungen immer häufiger auf. Neue Erhebungen der TK sowie der DAK zeigen, dass die Zahl der entsprechenden Diagnosen in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen ist. Betroffen sind zunehmend auch junge Arbeitnehmer. Als Hauptursachen gelten hoher Arbeitsdruck und unsichere Beschäftigungsverhältnisse. Insgesamt zeigt sich der Krankenstand in Deutschland jedoch weitgehend stabil.

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Politikerstudie: Parlamentarier fühlen sich machtlos und sehen bei gesellschaftlichen Veränderungen die Bürger selbst in der Pflicht
(nf/red/09.02.11) Die "gefühlte Machtlosigkeit" bleibe "aus demokratietheoretischer Perspektive bedenklich". So lautet einer der Kommentare zur aktuellen Abgeordneten-Studie der "Change Centre Foundation" in Kooperation mit der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf. Die Untersuchung zeigt, dass Parlamentarier ihren eigenen Einfluss auf gesellschaftlichen Wandel offenbar als sehr gering einschätzen - obwohl sie vom Wähler einen politischen Gestaltungsauftrag erhalten haben. Wenn es jedoch um Veränderung geht, sehen viele Parlamentarier die Bürger selbst in der Pflicht. Gaben sich die Abgeordneten bei der Befragung allzu bescheiden oder haben sie angesichts der strukturellen Zwänge einer repräsentativen Parteiendemokratie resigniert?

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