wirtschaft

Schwaches Wachstum: Weltweit steigt die Zahl der Arbeitslosen - Prekäre Beschäftigung und Abbau von qualifizierten Arbeitsplätzen sind "alarmierend"
(nf/red/13.01.17) Weltweit bleibt das Wirtschaftswachstum zu schwach, um genügend Menschen in qualifizierte und angemessen bezahlte Jobs zu bringen. Die Folge: Global gesehen wird die Zahl der Arbeitslosen in diesem und im kommenden Jahr deutlich steigen und wieder über der 200-Millionen-Marke liegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem neuen Bericht. Skeptisch sieht der Report vor allem die Entwicklung in Lateinamerika und in Teilen Afrikas. Für Nordamerika und Europa erwartet die ILO zwar einen leichten Rückgang der Erwerbslosenquoten. Sorge bereiten hier jedoch strukturelle Probleme wie die Langzeitarbeitslosigkeit. Insgesamt beklagt die ILO das beharrlich hohe Niveau an prekären Arbeitsplätzen und den gleichzeitigen Abbau von qualifizierter Beschäftigung. Dieser Trend sei alarmierend und gelte selbst für Länder mit vergleichsweise guten Wirtschaftsdaten. So warnt die ILO in ihrem Ausblick: Globale Unsicherheit und der Mangel an menschenwürdiger Arbeit verstärkten sozialen Unfrieden und die Migrationsbereitschaft in vielen Teilen der Welt.


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Momente 2


Großprojekt (Foto: Matthias Widder / NachrichtenFormat.de)
 
Klimaziele: Pkw-Flotte in Deutschland verzeichnet deutliche Zunahme der CO2-Emissionen - Gestiegene Fahrleistungen und höhere Motorisierungen
(nf/red/14.12.16) Immer größere Autos, immer stärkere Motoren: Dieser Trend ist auf dem deutschen Pkw-Markt seit Jahren ungebrochen. Für die Hersteller mag dies ein Segen sein. Mit Blick auf den Klimaschutz gibt die Entwicklung jedoch Anlass zur Sorge. Zwar ist es den Ingenieuren gelungen, den Durchschnittsverbrauch bei Benzin- und Dieselfahrzeugen kontinuierlich zu senken. Gestiegene Fahrleistungen und höhere Motorisierungen sorgen jedoch dafür, dass der Gesamtverbrauch - und damit auch der Gesamtausstoß an Kohlendioxid - deutlich zugenommen hat, wie neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen. Das Ziel einer Reduktion der durch den Autoverkehr verursachten CO2-Emissionen scheint damit in weite Ferne zu rücken.
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Einkommensunterschiede: "Trend der zunehmenden Lohnspreizung gestoppt" - Geringverdiener holen auf - Mitte profitiert kaum - Besserverdiener setzen sich ab
(nf/red/14.09.16) Jahrelang ging in Deutschland die Schere zwischen Gering- und Spitzenverdienern immer weiter auseinander - jetzt scheint dieser Trend gestoppt. Zwischen 2010 und 2014 hat sich der Lohnabstand zwischen dem obersten und dem untersten Zehntel der Einkommensskala kaum verändert, wie neueste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zeigen. Die breite Mitte konnte dagegen nicht profitieren: Laut der Untersuchung haben die Bezieher von Niedriglöhnen die Lücke nach oben etwas verkleinert, während sich die Gruppe mit Topbezügen weiter vom Durchschnitt entfernte. "Die Besserverdiener setzen sich von der Mitte ab", teilte die Wiesbadener Behörde mit.
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Konjunktur: Zuversicht kehrt zurück - Erwartungen deutlich verbessert - Optimistischer Blick auf die Eurozone
(nf/red/16.08.16) Haben Unternehmen und Märkte den Brexit-Schock halbwegs verdaut? Einen Hinweis gibt der aktuelle Finanzmarkttest des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Demnach scheint unter den befragten Experten die Zuversicht wieder die Oberhand zu gewinnen. Gegenüber dem Vormonat klar verbessert haben sich jedenfalls die Werte zur Einschätzung der konjunkturellen Lage in Deutschland und zu den Erwartungen an die kommenden sechs Monate. Auch der Blick auf die Entwicklung in der gesamten Eurozone fällt deutlich optimistischer aus. Zur Euphorie besteht aus Sicht des ZEW trotzdem kein Anlass. Das Institut verweist auf politische Risiken und auf mögliche Schwächen im europäischen Bankensektor. An der August-Erhebung haben sich mehr als 200 Analysten beteiligt.
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