wirtschaft

Standortstudie: Niedrigste Geburtenrate weltweit gefährdet Deutschlands Vorsprung - Forscher plädieren für mehr Zuwanderung und verstärkte Erwerbstätigkeit von Frauen
(nf/red/29.05.15) Noch zählt Deutschland zu den attraktivsten Wirtschaftsstandorten weltweit. Wissenschaftler sehen diese Spitzenstellung jedoch in Gefahr. Grund ist die extrem schwache Geburtenrate hierzulande - es ist die niedrigste nicht nur im europäischen, sondern mittlerweile sogar im globalen Vergleich, wie eine gemeinsame Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens BDO und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) zeigt. Vor diesem Hintergrund prognostiziert die Untersuchung einen drastischen Rückgang des Bevölkerungsanteils im erwerbsfähigen Alter. Die Konsequenzen: Fachkräftemangel und steigende Lohnnebenkosten. "Ohne starke Arbeitsmärkte als zentralen Standortfaktor kann Deutschland seinen wirtschaftlichen Vorsprung auf Dauer nicht aufrechterhalten“, warnen die Experten. Sie plädieren für mehr qualifizierte Zuwanderung und eine verstärkte Erwerbstätigkeit von Frauen. 
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Arbeitswelt: Immer mehr Beschäftigte in unsicheren Jobverhältnissen - "Wachsende Armut und Ungleichheit"
(nf/red/19.05.15) Eine dauerhafte Festanstellung? Davon können die meisten Menschen heute nur noch träumen. Drei Viertel aller Beschäftigten weltweit arbeiten befristet, in Teilzeit, ohne Vertrag oder unbezahlt im familiären Umfeld. Darauf macht die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) in ihrem neuesten Jahresbericht aufmerksam. Festzustellen ist demnach ein ungebrochener Trend der Verlagerung von klassischen Jobverhältnissen hin zu atypischer Beschäftigung. In vielen Ländern gehe dies mit wachsender Armut und Ungleichheit einher. Die ILO fordert die Politik auf, der fortschreitenden Veränderung der Arbeitswelt gerecht zu werden. Angesichts der zunehmenden Unsicherheit auf dem Jobmarkt gelte es, für alle Beschäftigten eine "angemessene Einkommenssicherheit" zu schaffen.
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Konsumklima: Europa schöpft neue Hoffnung - Verbraucher vertrauen auf nachhaltigen Aufschwung - Optimismus auch in Südländern
(nf/red/14.04.15) Nach Jahren der Krise fassen die europäischen Verbraucher offenbar neues Vertrauen und setzen auf einen nachhaltigen Aufschwung. Vor allem in den Ländern West- und Südeuropas hat sich die Stimmung mit Blick auf die allgemeinen Konjunkturerwartungen deutlich aufgehellt, wie der aktuelle Konsumklimaindex des Marktforschungsinstituts GfK zeigt. Während die Bundesbürger demnach von weiterhin sicheren ökonomischen Rahmenbedingungen ausgehen, glauben die Menschen in Frankreich, Italien, Spanien oder Griechenland, dass auch ihnen die positive wirtschaftliche Entwicklung auf dem Gesamtkontinent zugute kommen wird. Nicht ganz so optimistisch sind dagegen die Osteuropäer. Belastend wirken sich hier laut GfK der kriegerische Konflikt in der Ostukraine und die damit verbundenen Spannungen im Verhältnis zu Russland aus.
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Aufschwung: "Erwartungen weiter auf hohem Niveau" - Robuste Binnenkonjunktur in Deutschland - Perspektiven für Eurozone verbessert
(nf/red/17.03.15) Seit Monaten verspürt die deutsche Wirtschaft kräftigen Rückenwind. Kann daraus ein dauerhafter Aufschwung werden? Die meisten Finanzmarktexperten zeigen sich in dieser Frage optimistisch. Ihre Erwartungen an die konjunkturelle Entwicklung haben sich den fünften Monat in Folge verbessert, wie der aktuelle Indikator des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zeigt. Verantwortlich für den positiven Trend ist demnach nicht nur der weiterhin boomende Export, sondern ebenso eine mehr und mehr robuste Binnenkonjunktur in Deutschland. Doch auch für die gesamte Eurozone haben sich die Perspektiven deutlich aufgehellt. Schwergewichte wie Frankreich oder Italien haben nach Einschätzung von Börsenprofis gute Chancen, ihre ökonomischen Probleme wieder in den Griff zu bekommen. Einen Dämpfer sehen die ZEW-Experten dennoch: "geringe Fortschritte" bei der Lösung des Ukraine-Konflikts sowie der griechischen Schuldenkrise. An der Befragung zum ZEW-Finanzmarkttest beteiligten sich 219 Analysten.
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Wachstumsbericht: Krisenländer legen hohes Reformtempo vor - Kritik an Deutschland - "Steigende Ungleichheit und soziale Folgen eindämmen"
(nf/red/09.02.15) Unerwartetes Lob für die Euro-Krisenländer: In Sachen Reformfreudigkeit eilen sie den wohlhabenden Staaten Europas inzwischen weit voraus. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Wachstumsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Besonders hoch war das Reformtempo demnach in Griechenland. Auch Portugal, Spanien und Irland erhalten gute Noten. Kritik müssen dagegen wirtschaftliche starke Länder wie die Bundesrepublik einstecken. Nach Einschätzung der OECD hat sich hier zu wenig in Richtung Strukturreformen bewegt. Veränderungsbedarf sehen die Experten vor allem in den Bereichen Bildung, Qualifikation und Arbeitsmarktbeteiligung. Gleichzeitig fordern sie, die soziale Dimension im Blick zu behalten. Im Kommentar zu dem Bericht heißt es: "Umfassende Reformstrategien können dabei helfen, die steigende Ungleichheit und die anhaltenden sozialen Folgen der Krise einzudämmen." Wirtschaftswachstum müsse so gestaltet werden, dass mehr Menschen davon profitieren.
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