wirtschaft

Globaler Arbeitsmarkt: "Krise weltweit nicht überwunden" - Immer mehr Menschen ohne Job - "Hohes Risiko für soziale Unruhen"
(nf/red/20.01.15) Mit Skepsis blicken Experten der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) auf die weltweite Wirtschaftsentwicklung. Die globale Ökonomie ist nach ihrem Urteil in eine neue Phase eingetreten, die für Millionen Menschen wenig Gutes verheißt. Schleppendes Wachstum, Krisenanfälligkeit, eine immer größere Kluft zwischen Arm und Reich sowie zunehmende Arbeitslosigkeit sind demnach die prägenden Merkmale. In den kommenden fünf Jahren werde die Zahl der Menschen ohne Job weltweit von derzeit 201 auf 212 Millionen steigen, prognostiziert die ILO in ihrem neuesten Arbeits- und Sozialbericht. Bereits seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 sind den Angaben zufolge mehr als 60 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Unter der Misere leiden vor allem junge Menschen. Insbesondere für die Altersgruppe zwischen 15 und 24 Jahren erwartet die ILO eine weitere Verschärfung der Lage durch nochmals steigende Erwerbslosenraten. Vor diesem Hintergrund warnt die UNO-Sonderorganisation: "Diese Entwicklungen schwächen das Vertrauen in Regierungen und bergen ein hohes Risiko für soziale Unruhen."
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Konjunktur-Schocks: Länder der Eurozone besser gerüstet als USA? - Studie betont entscheidende Rolle von "automatischen Stabilisatoren" - Rezessionsfolgen werden gedämpft
(nf/red/14.01.15) Finanzkrise und Rezession der Jahre 2008 und 2009 haben eindringlich vor Augen geführt, wie fragil die weltweit vernetzte Ökonomie ist. Seither wurde viel unternommen, um einen erneuten Absturz ähnlichen Ausmaßes zu vermeiden. Ob dies im Falle des Falles gelingen wird, ist heute noch ungewiss. Wie gut sind Volkswirtschaften gegen mögliche Schocks in der Zukunft gerüstet, lautet eine der zentralen Fragen. Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) hat hierzu eine neue Studie erstellt. Das Ergebnis ist eindeutig: Die Länder der Eurozone können Wirtschaftseinbrüche offenbar weitaus besser abfedern als etwa die Vereinigten Staaten. Grund sind die so genannten "automatischen Stabilisatoren" in Zusammenhang mit staatlichen Steuer- und Transfersystemen, die in Europa nach wie vor eine starke Rolle spielen.
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Buchmarkt: Studie bescheinigt Branche grundlegenden Wandel - Dienstleistung steht künftig an erster Stelle
(nf/red/10.10.14) Die digitale Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft bringt gewachsene Strukturen und bewährte Geschäftsmodelle ins Wanken. Dies gilt auch und vor allem für die Buchbranche, die sich laut einer neuen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitten im Umbruch befindet. Wie soll der traditionelle Buchhandel mit neuen Vertriebswegen und medialen Formaten wie Online-Verkauf, Online-Verleih oder E-Books umgehen? Die ZEW-Forscher empfehlen eine Neupositionierung. Sie gehen davon aus, dass in Zukunft eher die Nutzung und weniger der Besitz von Büchern im Vordergrund stehen wird. Um bei dieser Entwicklung nicht den Anschluss zu verlieren, müsse sich der Buchhandel von seiner vorrangigen Rolle als Verkäufer des Produkts Buch verabschieden. Gefragt sei dagegen mehr und mehr die Funktion eines Dienstleisters, der Texte zugänglich macht.
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Analyse: "Reformprozess muss auch in guten Zeiten weitergehen" - Deutschland-Bericht fordert Wachstum mit "mehr sozialer Teilhabe" - Kritik an "Zweiteilung" des Arbeitsmarktes
(nf/red/13./15.05.14) Robustes Wachstum, wettbewerbsfähige Unternehmen, niedrige Erwerbslosenraten: Seit Jahren befindet sich die deutsche Volkswirtschaft in der Erfolgsspur. Damit dies auch künftig so bleibt, sollten Ökonomie und Gesellschaft ohne Verzug weiter entwickelt werden, lautet der Appell der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im jüngsten Bericht über Deutschland. Gerade in guten Zeiten müsse der Reformprozess weitergehen, um "nachhaltiges Wachstum mit mehr sozialer Teilhabe" zu erzielen, heißt es im Kommentar zu der Analyse. Handlungsbedarf besteht laut OECD vor allem hinsichtlich des wachsenden Niedriglohnsektors, der hohen Zahl an befristeten Arbeitsverhältnissen und des nach wie vor großen Armutsrisikos in der Bundesrepublik. Deutschland sei gefordert, der bestehenden "Zweiteilung" des Arbeitsmarktes entgegenzuwirken. Auch mit Blick auf das Steuersystem mahnt die Organisation Veränderungen an. Dieses müsse "sozial gerechter und umweltfreundlicher" werden. Nicht zuletzt rät die OECD dazu, die Gesamtwirtschaft künftig besser gegen "Schocks aus dem Finanzsektor" zu schützen.
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Ukraine-Krise: "In wirtschaftlicher Hinsicht wird Russland durch den Konflikt sicher Schaden nehmen"
Von Matthias Widder, NachrichtenFormat.de

(nf/maw/24.04.14) Von Entspannung keine Spur - die Krise in der Ukraine droht weiter zu eskalieren. Beobachter fürchten, dass der Konflikt eine neue Eiszeit zwischen Russland und dem Westen bringt, sollte er nicht rechtzeitig entschärft werden. Die Folgen für die internationale Zusammenarbeit auch auf ökonomischer Ebene dürften gravierend sein. Welche Belastungen für die deutsche Wirtschaft zeichnen sich bereits jetzt ab? NachrichtenFormat.de befragte dazu den Konjunktur- und Rohstoffexperten Klaus-Jürgen Gern vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW).
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